Author: falken_wp

Kinder-Herbst-Freizeit 30.10. bis 01.11.

Sonne, Regenbogen, malende Kinder, davor Schrift "Die Friedensmaler" und Datum der Freizeit

Liebe Falken, liebe Freund*innen,
wir laden euch herzlich zur Kinder-Herbst-Freizeit ein!

Dieses Mal findet unsere Kinderfreizeit vom 30.10. bis 01.11. im Otto-Felix-Kanitz-Haus in Nürnberg statt. Dort könnt ihr nicht nur Kinder aus eurer Stadt kennenlernen, sondern auch viele neue Freund*innen aus ganz Bayern treffen.

Dieses Jahr ist unser Motto der Friedensmaler – vielleicht kennt ja jemand schon das Lied, das auch so heißt? Wir wollen an dem Wochenende nicht nur singen, sondern uns auch mit Frieden beschäftigen. Dafür gibt es verschiedene inhaltliche Workshops, in denen wir uns gemeinsam bilden wollen. Wir wollen uns damit beschäftigen, was Frieden eigentlich ist und wie man sich gemeinsam dafür einsetzen kann. Dabei wollen wir auch kreativ werden und gemeinsam ein großes Plakat gegen Krieg und für Frieden malen. Und abends? Da wartet das Lagerfeuer auf uns! Wir werden gemütlich am Feuer sitzen, Lieder singen und uns gegenseitig Geschichten erzählen. Außerdem wollen wir natürlich auch draußen spielen, basteln und zusammen eine Nachtwanderung machen. Also schnapp dir deinen Koffer und fahr mit uns in ein Wochenende voller Spaß, Zusammengehörigkeit und Freundschaft! Anmeldeschluss ist der 20. Oktober.
Falls ihr dazu Fragen habt meldet euch gerne im Büro 🙂

Winterschule 2026/27 vom 28.12. bis zum 02.01.

Sonne über Berglandschaft, darunter Jugendliche im Schnee um ein Lagerfeuer

Liebe Genoss*innen,

wir laden ein zur Winterschule 2026/27 vom 28.12. bis zum 02.01. Anmeldeschluss ist der 1.11. – also schnell anmelden und Friends einladen! 🔥🥳❄️

Die Anmeldung findet online statt über

Ebenfalls würden wir uns sehr freuen wenn wieder reichlich Neigungsgruppen angemeldet werden, ebenfalls online:

Die Anreise findet wie immer selbstorganisiert statt, z. B. über Fahrgemeinschaften.

Wir freuen uns wieder auf angeregte Diskussionen, schöne Winterwanderungen und ein tolles Kollektiv.

Freundschaft!

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Gegen die Kriegstüchtigkeit

3.12. Lesung mit Ole Nymoen: Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde

Die Bundesregierung plant die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Am 5. Dezember soll sie im Bundestag verabschiedet werden. Es geht um nichts Geringeres als die „Herstellung der Kriegstüchtigkeit“. Der Podcaster und Autor Ole Nymoen („Wohlstand für Alle“) widerspricht. Denn im Krieg wird der Mensch zum Ding, zum bloßen Instrument der Machthaber. Auf ihren Befehl hin gilt es zu töten, und was im zivilen Leben als schlimmstes Verbrechen gilt, wird zur Alltagshandlung. Zwei Tage vor der Abstimmung im Bundestag hören wir sein starkes Plädoyer gegen den Kriegseinsatz und die Wehrpflicht.

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Willst du für Deutschland sterben?

Deutschland muss wieder „kriegstüchtig“ werden – diesen Satz hört man seit dem Krieg in der Ukraine häufig aus der Politik. Auch im neuen Koalitionsvertrag ist Aufrüstung und die Umstrukturierung der Wehrpflicht eines der Hauptthemen.

Der Bundeswehr fehlt seit Jahren eine Reserve von ausgebildeten Soldat:innen oder einfach gesagt: Im Kriegsfall rechnet man mit hohen Todeszahlen. Für diesen Fall ist es wichtig, dass genug Reservist:innen als Kanonenfutter nachrücken können. Trotz ihrer Werbung auf allen Kanälen gelingt es der Bundeswehr nicht, ausreichend Rekrut:innen zu gewinnen. Deshalb soll in Zukunft ein Fragebogen an alle 18-jährigen Männer geschickt werden. Das Ausfüllen dieses Fragebogens wird verpflichtend sein – bei Verweigerung drohen noch unklare Sanktionen. Es werden Fragen zu körperlicher Gesundheit und bestimmten Fähigkeiten gestellt. Wer für die Bundeswehr in Frage kommt, wird zu einer verpflichtenden Musterung eingeladen. Durch diese „Wehrerfassung“ sollen Informationen über alle „wehrfähigen“ Bürger:innen gesammelt werden, die dem Staat seit der Abschaffung der Wehrpflicht fehlen.

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SJ-Freizeit 31.10. – 02.11. in Nürnberg

Wer? Für alle ab 14 Jahren
Wann? Die SJ-Freizeit dauert vom Freitag, den 31.10. bis Sonntag, den 02.11.2025
Wo? Im Otto-Felix-Kanitz-Haus in Nürnberg (Adolf-Braun-Straße 42, 90429 Nürnberg)
Und Wieviel? Der Teilnahmebeitrag beträgt 25€.
Anmeldung: Für eine bessere Übersichtlichkeit haben wir uns dazu entschieden die Anmeldung digital zu machen.

Kontaktdaten:
SJD – Die Falken Bezirk Südbayern
Ottobrunner Straße 10
81737 München

KinderHerbstFreizeit 31.10. – 2.11.2025

Ein rothaariges Mädchen steht vor einem Haus. Umrahmt vom Text Rote Zora - Rote Falken

Liebe Freundinnen und Freunde!

Wir laden euch herzlich zur Kinder-Herbst-Freizeit ein! Dieses Mal fahren wir landesweit zusammen
zum Naturfreundehaus in Trauschendorf bei Weiden. Dort könnt ihr nicht nur Kinder aus eurer Stadt kennenlernen, sondern auch viele neue Freund*innen aus ganz Bayern treffen. Dieses Jahr spielen wir die »Rote Zora« – eine mutige Kinderbande, die sich für Gerechtigkeit und gegen Kinderarmut einsetzen. Wir werden nicht nur Abenteuer erleben und kreative Workshops genießen, sondern uns auch in inhaltlichen Workshops gemeinsam bilden. Wir wollen herausfinden, warum manche Kinder arm sind und manche reich, warum es so wichtig ist, Banden zu bilden und sich zusammenzutun. Außerdem wollen wir uns damit beschäftigen, wie sich starke Frauen für mehr Gerechtigkeit und für die Rechte von Frauen eingesetzt haben. Und abends? Da wartet das Lagerfeuer auf uns! Wir werden gemütlich am Feuer sitzen, Lieder singen und uns gegenseitig Geschichten erzählen. Also schnapp dir deinen Koffer und fahr mit uns in ein Wochenende voller Spaß, Zusammengehörigkeit und Freundschaft!
Wir freuen uns auf dich!

  • Wer? Alle Kinder zwischen 6 und 10 Jahren
  • Wann? 31.10.–2.11.2025
  • Wo? Naturfreundehaus in Trauschendorf bei Weiden
  • Anmeldeschluss ist der 20.10.2025 (im PDF steht es falsch, sorry!)
  • Der Teilnehmer:innen-Betrag liegt bei € 50 für Falkenmitglieder und für Nichtmitglieder bei € 60. Wir unterstützten gern alle, die sich das nicht so einfach leisten können. Schreibt uns in dem Fall bitte eine E-Mail, wir behandeln auch alles ganz vertraulich.

Gedenkkundgebung am 27.01.2025: Im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

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Am 27. Januar vor 80 Jahren befreite die Rote Armee das
Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Als größtes Vernichtungslager
steht es beispielhaft für den antisemitischen Vernichtungswahn der
Deutschen, deren Ziel die vollständige Auslöschung der Juden war. Allein
in Auschwitz wurden ca. 1,5 Millionen Menschen, darunter vor allem
Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Polen und Homosexuelle ermordet.
Insgesamt fielen in der Shoa sechs Millionen Jüdinnen und Juden der
nationalsozialistischen Ideologie zum Opfer. Der von Deutschland
losgetretene 2. Weltkrieg, der diese beispiellose Vernichtungsaktion
erst ermöglichte, kostete über 50 Millionen Menschen das Leben.

Nach der militärischen Niederlage Deutschlands wurden zwar einige
hochrangige Nazis verurteilt, dennoch konnte sich ein allzu großer Teil
an NS-Verbrechern ins Ausland absetzen, untertauchen oder bekamen als
vermeintliche bloße „Mitläufer“ nur milde Strafen. Sowohl in Politik,
als auch in Justiz und Wirtschaft blieben personelle und institutionelle
Kontinuitäten bestehen, die es den Tätern zum Teil ermöglichten, ihre
damaligen Opfer erneut zu schikanieren. Auch die NS-Ideologie lebt bis
heute fort und zeigt sich am deutlichsten als blutige Spur des rechten
Terrors von den Wehrsportgruppen über den NSU bis zu den Anschlägen von
Halle und Hanau.

Während sich die „Erinnerungskultur“, auf die man in Deutschland so
stolz ist, bei genauer Betrachtung als ein Verdrängungs- und
Abspaltungsversuch offenbart, hat die klassisch-revisionistische
Forderung nach einem Schlussstrich mittlerweile in der AfD eine
parteiliche Organisierung gefunden. Unverhohlen agitieren deren
Politker:innen gegen einen angeblichen „Schuldkult“ um die Shoa, welcher
ihrem Ziel der Normalisierung völkisch-nationalistischen Denkens und
rassistischer Pratiken im Wege steht.
Zudem erleben wir seit dem Beginn des Krieges zwischen Israel und der
Hamas am 07.10.23 eine globale Explosion des Antisemitismus aus
verschieden politischen Spektren, der sich in Vernichtungsdrohungen
gegen Israel, der Verklärung islamistischer Terrorbanden und Gewalt
gegen jene Juden, derer man habhaft werden kann, äußert.
Umso notwendiger bleibt ein antifaschistisches Gendenken an die Opfer
des Nationalsozialisums. Kommt deshalb mit uns am 27.01.2024 um 17:30
zum Platz der Opfer des NS.
Gegen das Vergessen!