Kampftag der Arbeiterklasse 2019 – Familien zu uns!

Tja, wie geht das? Gibt es ein richtiges Europa im Falschen?

Der DGB ruft wie jedes Jahr zur Demonstration am 1. Mai auf: Um 10 Uhr geht’s los am Gewerkschaftshaus. Die Kundgebung startet am Marienplatz um 11 Uhr. Danach ist dort ab 12 Uhr großes Familienfest mit Musik und – mit uns! Wir Falken bieten im Rathaus-Innenhof buntes Programm für Kinder und Jugendliche:

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Antisemitismus, Israel, Islam und die Neue Rechte – Eine Podiumsdiskussion mit Sebastian Voigt und Peter Ullrich

10. April 2019 – Beginn: 19.00 UhrDGB-Haus München – Raum TU09 – Schwanthalerstraße 64 – Eintritt frei, gefördert von der Amadeu-Antonio-Stiftung.

Antisemitismus ist ein umstrittenes Thema – in der politischen Öffentlichkeit ebenso wie im wissenschaftlichen Bereich. Zentrale Fragen kreisen sich um eine adäquate Definition von Antisemitismus, insbesondere in seiner israelbezogenen Spielart, um die Relevanz von islamischem Antisemitismus, vor allem im Verhältnis zu dem der politischen Rechten, um die Verlässlichkeit offizieller Polizeistatistiken, sowie um die Existenz (un-)gerechtfertigter Antisemitismusvorwürfe – mehr Infos unter https://lbga-muenchen.org/veranstaltungen/

Solidarität mit Nico! Wir zeigen Flagge

Unser Genosse Nico, Vorsitzender der Nürnberger Falken, soll kriminalisiert werden: Weil er einen roten Stern gehalten hat, wird ihm vorgeworfen, Symbole einer verbotenen Organisation gezeigt zu haben. Diesen völlig absurden Vorwurf erlaubt sich die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, weil Nico sich solidarisch mit den Kämpfen für Frieden und demokratische Selbstverwaltung in Nordsyrien gezeigt hat. Wir schließen uns seinen Forderungen an:

  • keine Waffenexporte in die Türkei
  • Schluss mit der Kriminalisierung kurdischer Aktivist*innen
  • Abzug aller türkischen Truppen aus den kurdischen Gebieten in Syrien

Mehr zu Nicos Kampf und Verfahren findet ihr unter http://www.falken-nuernberg.de/?p=2348

Erschreckend, doch nicht hoffnungslos. Prozessbericht gegen die Leitkultur

Zunächst das Ergebnis: Der Prozess am Amtsgericht München gegen Simon Mirwald, Landesvorsitzender der SJD – Die Falken Bayern, wurde am 27.11.2018 eingestellt. Als Auflage muss Simon 1000 Euro an Amyna bezahlen, einen Verein zum Schutz vor sexualisierter Gewalt.

Dieser Prozessausgang ermutigt uns, weiterhin für gesellschaftlichen Fortschritt zu streiten oder – wie Simon zu Prozessbeginn sagte – „nicht einfach zuzusehen, wie hart erkämpfte Rechte einfach über den Haufen geworfen werden“.

Der Prozess erschreckt uns, weil er wieder einmal beweist, dass frei konstruierte Vorwürfe durch einzelne Polizist*innen unmittelbar zu einem Gerichtsprozess mit drohender jahrelanger Gefängnisstrafe führen können. 

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Gegen die „Leitkultur“ auf der Straße, im Betrieb und vor Gericht!

Nieder mit der Staatswillkür
Demo vor der CSU-Zentrale

Die ersten Prozesse gegen Jugendliche, die an der Demo gegen das sogenannte „Integrationsgesetz“ teilgenommen und mit vorgeschobenen Gründen festgenommen wurden sind bereits geführt. Nun ist die Münchner Staatsanwaltschaft offenbar der Meinung einen weiteren Prozess anstrengen zu müssen. Klar wurde bei den vergangenen Prozessen bereits, dass es der Staatsanwalt nicht darum ging Straftaten aufzuklären sondern vielmehr darum den Protest im Nachhinein zu delegitimieren.

Kommt zum nächsten Prozess am 27.11.2018 um 9:00 Uhr im Amtsgericht München (Nymphenburger Straße, Raum A224) und den anderen Prozessen!

Nun ist also auch der bayerische Landesvorsitzende der SJD – Die Falken, eines gemeinnützigen Kinder- und Jugendverband, angeklagt. Er soll, so die Staatsanwaltschaft, einem Polizeibeamten ein Pfefferspray geraubt haben.

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Demokratie ist mehr als Wählen

Zusammen mit der Naturfreundejugend laden wir ein:

Kommt zu unserem Herbstfest ins Bootshaus der Naturfreunde München (Zentralländstraße 16, Thalkirchen)
6.10.2018 ab 15:00 Uhr. Eintritt frei / Ende ca. 19h

Bei allen Demonstrationen in letzter Zeit waren viele Jugendliche auf der Straße. Weil es unsere Zukunft ist, über die Politiker*innen in München entscheiden. Durch die Wahlen am 14.10. wird wieder festgelegt, wer die Bevölkerung im Land und den Bezirken vertritt. Werden wir unsere Stimme nur „abgeben“ und müssen dann fünf Jahre zuschauen? Oder wie können wir auch zwischen den Wahlen Einfluss nehmen? Darüber wollen wir, die Naturfreundejugend und die Sozialistische Jugend – Die Falken, mit allen Interessierten offen diskutieren. Unsere Vorstellungen und Forderungen halten wir fest auf der „Rolle der Jugend“: Einem Endlosbanner, das in und um München bei ähnlichen Veranstaltungen gestaltet wird. Kinderprogramm: Bei Naturfreunden und Falken zählt auch die Meinung der Kleinsten schon! Ihr könnt mit uns basteln: Eine Landschaft, die eure Wünsche für eure Nachbarschaft und Umwelt zeigt. Unsere Ergebnisse möchten wir am Schluss Poliker*innen mit auf den Weg geben. Auch wenn evtl. Politiker*innen teilnehmen, werden sie keine Wahlkampfreden schwingen, sondern sich aufs Zuhören beschränken. Bitte beachten:
  • Das Bootshaus ist derzeit nicht bewirtschaftet! Getränke sind vorhanden, Essen bitte selbst mitbringen (bei gutem Wetter gern auch Grillgut, Grill ist vorhanden).
  • Anmeldung: nicht unbedingt nötig – aber wer uns die Planung erleichtern will, meldet sich vorher per E-Mail – für Angemeldete kann gemeinsam Verpflegung besorgt werden, daher ggf. bitte angeben: Kontaktname, Personenzahl, Alter, vegetarisch/vegan und Unverträglichkeiten
  • Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.